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Einladung zum WBO-Voltigierturnier und zur Reitabzeichenprüfung beim RV Altena

Liebe Voltigierfreunde, liebe Reiterinnen und Reiter,
liebe Trainerinnen, Trainer und Vereinsmitglieder,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserem WBO-Voltigierturnier sowie zur Reitabzeichenprüfung auf unserer Anlage beim RV Altena ein, die an zwei Tagen stattfinden.

📅 Datum: 21.März 2026 – WBO-Voltigierturnier
📅 Datum: 22.März.2026 – Reitabzeichenprüfung
📍 Ort: RV Altena



Freut euch auf zwei sportliche Tage mit spannenden Prüfungen, fairen Wettkämpfen und einer angenehmen Turnieratmosphäre. Neben den Voltigierwettbewerben nach WBO bieten wir außerdem die Möglichkeit zur Teilnahme an der Reitabzeichenprüfung, Longierabzeichen und Pferdeführerschein. Es gibt noch freie Plätze bei der Reitabzeichenprüfung. Anmeldungen werden bei Claudia Ossenberg-Engels unter der Telefonnummer 01726599645 entgegen genommen.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen selbstverständlich gesorgt.

Die Ausschreibung mit allen weiteren Informationen zu Prüfungen, Nennungen und Zeitplan findet ihr im Anhang.

Wir freuen uns sehr auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie auf viele Zuschauer und zwei gelungene gemeinsame Turniertage!



Ausschreibung




Springlehrgang bei der RTG Berge e.V. in Halver mit Peppi Dahlmann

Am zweiten Januarwochenende 2026 richtete die RTG e.V. einen Springlehrgang auf der Reitanlage der Fam. Voerster in Halver aus. Trotz eisiger Temperaturen von unter -10 Grad C, nahmen insgesamt 12 Teilnehmer unter der fachlichen Leitung von Peppi Dahlmann an dem Lehrgang Teil. Erfreulicher Weise konnten auch zwei externe Teilnehmer sich Plätze im Lehrgang sichern.



Bei der Planung des Lehrgangs, stand die Frage des Leistungsstandes und der geeignete Gruppenzusammenstellung im Raum. Da unter der fachlichen Anleitung von Sabine und Horst Dieter Voerster wöchentliche Springstunde stattfinden, ist das Leistungsspektrum der Reiter im Verein enorm breit. Peppi Dahlmanns Aussage hierzu war: „Solange ich sie nicht an der Longe führen muss, kann jeder mitmachen.“ Gesagt, getan – es wurden 6 Abteilungen mit Teilnehmern der Leistungsklassen LK 0 bis LK 2 im Alter von U10 bis Ü50 gruppiert.

Die Tage begannen und endeten mit einem gemeinsamen Parcoursaufbau. Zunächst Stand für jede Abteilung Basisarbeit mit Stangen am Boden auf dem Trainingsplan. Der so gewonnen Eindruck der Distanzen konnte fließend in einen der jeweiligen Leistungsklasse angepassten Parcours übernommen werden.

Begleitet wurde der Lehrgang von vielen ehrenamtlichen Helfern die sich um heiße Getränke, Mittagessen, Frühstück, sowie Kaffee und Kuchen kümmerten. Kein Wunder, dass sich der ein oder andere Zuschauer im warmen Reiterstübchen einfand, um sich das Geschehen einmal aus der Nähe anzuschauen.

Die zwei Lehrgangstage waren aus Sicht aller Beteiligten eine rundum gelungene Veranstaltung und unser besonderer Dank gilt dem Trainer Peppi Dahlmann, sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern.







Westfalentag 2026

Der AGRAVIS-Cup Münster fand vom 7. bis 11. Januar 2026 in der Halle Münsterland statt. Geritten wurde parallel in der großen Turnierhalle sowie in der Messehalle Nord. Das Januar-Turnier begann am Mittwoch, den 7. Januar mit dem „Westfalentag“, dem traditionellen Vergleichswettkampf der westfälischen Kreisverbände.



Während die von Ihrem Mannschaftsführer Andreas Kleine nominierte Springmannschaft wie geplant an den Start gehen konnte, fiel bei den Dressurreitern eine Reiterin aus, sodass Gina Extra kurzfristig einspringen musste.

Für die Dressurmannschaft des Märkischen Reiterverbandes starteten Gina Extra mit Greta, Michael Kaden-Sowe mit Daim und Mirjam mit Wiedenlübbert mit Burberry.

Kleine Unaufmerksamkeiten, die der besonderen Atmosphäre der Messehallen geschuldet waren, schlichen sich leider bei allen 3 Mannschaftsreitern ein, jedoch sahen die Richter und Zuschauer sehr korrekt ausgebildete Pferde mit gutsitzenden Reitern. Mit insgesamt 1.380,50 Punkten verpasste die Mannschaft nur knapp das Finale. Michael Kaden-Sowe auf Daim erreichte einen tollen 6. Platz in der Einzelwertung, Gina Extra und Greta fehlten nur 0,098% für eine gute Platzierung. Insgesamt freut sich der Märkische Reiterverband über den 6. Platz in der Teamwertung, in der 17 Mannschaften am Start waren.

Nachmittags unterstützten die zahlreich mitgereisten Fans unsere Springreiter in einem M** Springen über 130 cm, in dem insgesamt 18 Mannschaften antraten. Den Aufgaben des anspruchsvollen Parcours stellten sich Manou Fabienne Wiegand mit Catberry, Johanna Joest mit Barcbalou, Jeremy Hein mit Bellinis Bärbel und Michel Brosswitz mit Ulli GL. Michel Brosswitz gelang eine fehlerfreie Runde, die ihn und sein Pferd Ulli GL auf Platz 3 in der Einzelwertung brachte. Einige Fehler seiner Teamkollegen verhinderten den Einzug der Mannschaft ins Finale. Am Ende ereeichte die Mannschaft den 12. Platz.

Zum Abschuss des Tages lud der Vorstand des MRV alle Aktiven und Unterstützer zu einem gemeinsamen Umtrunk ein, um sich für ihren Einsatz herzlich zu bedanken.







Vom Ast-Sprung zur Bundesmeisterschaft

Ein Ausritt durch den Wald, das Pferd springt über einen Ast - und für die kleine Manou Wiegand im Sattel ist in diesem Moment klar: Wenn Reiten, dann Springen. Die Entscheidung prägt ihr Leben bis heute. Die 21-jährige Halveranerin hat in diesem Jahr ihre größten Erfolge gefeiert: vierter Platz bei den Westfälischen Titelkämpfen des Nachwuchses, Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen und beim Bundeschampionat in Warendorf. Die angehende Bauzeichnerin investiert nahezu die gesamte Freizeit in ihre Leidenschaft.



Halver - Jeden Tag nach der Arbeit fährt Manou Wiegand nach Berge zur Anlage der RTG Berge. Stall ausmisten, Futter verteilen, sich um die Pferde kümmern, trainieren., „Ich mache es gerne“, sagt die Halveranerin. Von Aufwand oder Arbeit will sie nicht sprechen. Das Reiten und der Umgang mit Pferden sind ihre Leidenschaft. „Man lernt sehr viel und bekommt auch viel von den Pferden zurück.“ 

Das Jahr 2025 markierte den sportlichen Durchbruch für Wiegand. Neben Teilnahmen am Balve Optimum und zahlreichen S-Springen kamen die Westfälischen und die Deutschen Jugendmeisterschaften hinzu. Bei den „Westfälischen“ in Münster Anfang Juli wollte sie eigentlich nur testen, wie gut sie zusammen mit ihrem Pferd Catberry mithalten kann. „Es lief überraschend gut. Wir haben den ersten Umlauf super gemeistert und sind unerwartet bis ins Finale geritten“, erinnert sich Wiegand. Am Ende hatte das Duo ein paar Fehlerpunkte, es reichte knapp nicht für das Treppchen. „Die Erfahrung war dennoch super.” Der vierte Platz in der Westfälischen Meisterschaft im Springen der jungen Reiter bedeutete zudem das Ticket für Aachen. 

Die Deutschen Jugendmeisterschaften im August auf dem CHIO-Campus waren ein besonderes Erlebnis. „Allein die Anlage, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, war beeindruckend. Und die vielen bekannten Reiter, die man sonst nie treffen würde...“ Sportlich lief es gegen die starke Konkurrenz nicht optimal. „Aber alleine die Erfahrungen sind sehr wertvoll.“ Auch beim Bundeschampionat in Warendorf ging Manou Wiegand 2025 an den Start. 

Die meiste Zeit des Jahres ist sie an Wochenenden auf Turnieren unterwegs. „Ich bin froh, dass meine Familie und Freunde dafür Verständnis haben. Ich reite zwar viele Turniere hier bei uns. Aber trotzdem ist man meist das ganze Wochenende unterwegs.“ 

Der Erfolg basiert auf viel Arbeit und Einsatz, aber bisweilen spielen auch Faktoren wie Glück und Zufall eine Rolle. Als Catberry, das dem 2. Vorsitzenden der RTG Berge, Stefan Czarkowski, gehört, nach Halver kam, waren die Vorzeichen schlecht. „Catberry galt als schwieriges Pferd, nicht unbedingt für den Reitsport geeignet. Aber es hat bei uns beiden sofort ‚klick‘ gemacht. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt so erfolgreich sind.“ 

Manou Wiegand hat alle Pferde, die sie reitet, selbst mittrainiert. Zusammen mit ihrem Trainer Horst-Dieter Voerster, dessen Pferde sie ebenfalls erfolgreich auf Turnieren reitet. „Nicht nur das Reiten macht Spaß. Auch die Pferde auszubilden, ist unglaublich interessant. Und mein Wissen weiterzugeben ist eine tolle Sache.“ Sie hat ihr eigenes Pony stetig weiter ausgebildet und begleitet den Reitunterricht bei Nachwuchsreiterinnen. Vier Jahre lang war sie Jugendwartin bei der RTG Berge, jetzt ist sie Beisitzerin im Hauptvorstand. 

Eher ungewöhnlich: Niemand in der Familie Wiegand hatte zuvor Affinität zum Reitsport. „Ich bin die Erste und freue mich sehr, dass meine Familie mich so unterstützt.”“ Ein Zufall führte sie im frühen Kindesalter zu Pferden und dem Reiten. „Irgendwann war ich als Kind auf einem Reiterhof und es hat mir sofort Spaß gemacht.“ Die Jahre danach war Manou Wiegand noch mehrmals auf Reiterhöfen, bis sie mit zehn Jahren das erste Mal in Berge zum Reitunterricht ging. 

Beim Reitunterricht von Sabine Voerster fand die damals Zehnjährige endgültig den Anschluss zu ihrem heutigen großen Hobby. „Ein paar Jahre später hatte ich mein eigenes Pony und habe erste Turniererfahrungen gesammelt.“ Danach ging es stetig bergauf, Durch viel Arbeit verbesserte sich Manou Wiegand kontinuierlich, nahm an höherklassigen Prüfungen teil, schaffte schließlich den Sprung auf die Landes- und Bundesebene. 

Die Entscheidung für das Springreiten fiel bei jenem beschriebenen Ausritt durch den Wald. „Das Pferd, auf dem ich saß, ist über einen größeren Ast gesprungen. Da wusste ich direkt: Wenn ich mal reite, dann auf jeden Fall beim Springen.“ Ein Zufall mit weitreichenden Folgen. 

Alleine hätte Manou Wiegand es nicht so weit geschafft. Teilnahmen an S- Springen sind für Starter der RTG Berge eine Besonderheit. „Ohne die Unterstützung von Horst-Dieter und Sabine Voerster, die mich trainiert und gefördert haben, und Stefan Czarkowski, dessen Pferde ich reiten darf, wäre das nicht möglich gewesen. Ich bin allen sehr dankbar.“ 

Am Ende ihrer sportlichen Laufbahn ist die 21-Jährige natürlich noch lange nicht. „Irgendwann möchte ich ein großes S-Springen gewinnen. Und die Pferde und mich weiter entwickeln“, sind die nächsten Ziele bereits gesteckt. Deshalb wird sie weiter viele Abende in der Woche auf der Stallanlage in Berge verbringen, ihrem zweiten Zuhause. Mit Leidenschaft und Liebe für ihre Tiere und den Reitsport.

Quelle: Wesley Bannkreis, Lüdenscheider Nachrichten / Sport lokal vom 31.12.2025







15. September 2025

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